Der Hamburger SV muss sich nach der Absage des Schweizers Urs Siegenthaler drei Wochen vor Saisonbeginn nach einem neuen Sportlichen Leiter umsehen.

Siegenthaler teilte den Hanseaten angesichts wachsender Kritik an den Planungen für seine Doppel-Tätigkeit als HSV-Angesteller und gleichzeitiger Chefscout der deutschen Nationalmannschaft seinen Verzicht auf den Posten beim Bundesliga-Gründungsmitglied mit. Laut HSV-Mitteilung hätte der DFB Bedenken wegen möglicher Interessenskonflikte angemeldet. Entsprechend bleibt der 62-Jährige beim DFB weiterhin Beobachter im Team von Bundestrainer Joachim Löw.

Entsprechend bleibt der 62-Jährige beim DFB weiterhin Beobachter im Team von Bundestrainer Joachim Löw. Siegenthaler und der HSV hatten sich im vergangenen Februar auf eine Zusammenarbeit ab dem kommenden Montag (1. August) geeinigt. Dem Eidgenossen blieb es seinerzeit überlassen, ob er nach seinem Amtsantritt beim Ex-Meister in Personunion auch weiter für die Nationalmannschaft arbeitet. Zuletzt allerdings war innerhalb des Liga-Verbandes und auch bei einzelnen Vereinen Widerstand gegen eine solche Doppel-Tätigkeit aufgekommen. Der DFB hatte eine Doppel-Funktion als "nicht möglich" bezeichnet.

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