Karl-Heinz Rummenigge gießt in der Debatte mit dem niederländischen Verband um den verletzten Arjen Robben Öl ins Feuer.

Der Vorstandsboss des FC Bayern sprach am Mittwoch bei der Präsentation der neuen Champions-League-Trikots in München davon, dass die Schwere der Blessur des Superstars den Holländern schon immer bekannt war.

Aufgrund bei den Bayern nun vorliegenden Untersuchungsergebnisse soll das fünf Zentimeter große Loch im Oberschenkel-Muskel schon nach dem Testspiel gegen Ungarn am 5. Juni in Amsterdam deutlich zu sehen gewesen sein.

Die niederländischen Ärzte diagnostizierten jedoch nur einen "leichten Muskelfaserriss im hinteren linken Oberschenkel".

Das würde bedeuten: Robben wurde mit Vorsatz gefährdet, ein hohes Risiko wissentlich in Kauf genommen - auf Kosten des FC Bayern, der nun dafür bezahlen und insgesamt zwei Monate auf den Spieler verzichten muss.

19 Tage nach seiner Verletzung hatte der Linksfuß im letzten WM-Vorrundenspiel gegen Kamerun sein Comeback gegeben - im Finale gegen Spanien war er gar 120 Minuten im Einsatz gewesen.

Erst bei seiner Rückkehr nach München wurde der Muskelriss durch die Bayern-Ärzte offiziell.

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