Der VfB Stuttgart ist dem Wunsch-Transfer von Mittelfeldspieler Vladimir Weiss einen Schritt nähergekommen.

"Vladimir will gerne zu uns kommen", sagte Manager Fredi Bobic über den slowakischen Nationalspieler von Manchester City.

Allerdings steht eine Einigung des VfB mit dem englischen Erstligisten in Sachen Weiss noch aus. "Auch der abgebende Verein hat so seine Wünsche", betonte Bobic am Dienstag in Stuttgart.

Sollte Weiss kommen, dürfte Eigengewächs Sebastian Rudy die Schwaben verlassen.

Ligarivale 1899 Hoffenheim ist offenbar bereit, die vom VfB aufgerufene Ablösesumme von 3 Millionen Euro zu bezahlen und hofft, den Wechsel bis zum Bundesliga-Start am Samstag gegen Werder Bremen perfekt zu machen.

VfB-Trainer Christian Gross hatte allerdings zuletzt betont: "Sebastian ist ein Spieler von uns, wir wollen ihn nicht abgeben."

Und auch Rudy meinte: "Ich bin beim VfB groß geworden, ich will hier weiter spielen. Solange mir keiner sagt, dass ich es hier nicht schaffen kann, denke ich nicht an einen Vereinswechsel."

Sollte der Deal mit Weiss klappen, müsste Rudy aber wohl umdenken.

Neben Weiss steht beim VfB weiter auch Ibrahima Traore vom Zweitligisten FC Augsburg auf der Liste. "Wir strecken weiter noch unsere Fühler aus, es ist viel Bewegung im Markt", sagte Bobic.

Stuttgart muss derweil im Playoff-Hinspiel zur Europa League am Donnerstag bei Slovan Bratislava auf Kapitän Matthieu Delpierre und Stefano Celozzi verzichten, die weiter angeschlagen sind.

Trotz der Personalsorgen in der Abwehr wird Serdar Tasci, der im DFB-Pokal in Babelsberg nicht im Kader stand, wohl wieder nicht spielen. Gross: "Er hat gut trainiert, aber eigentlich drängt sich in der Verteidigung kein Wechsel auf."

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