Der Wechsel von Mittelfeldspieler Stefan Aigner von Zweitligist 1860 München zum Bundesligisten VfB Stuttgart rückt offenbar näher. "Ich fühle mich hier wohl, würde wirklich gerne bleiben. Ich glaube aber, dass Sechzig Geld braucht", sagte Aigner der "Abendzeitung".

Zuvor hatte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic das Interesse der Schwaben an dem 23-Jährigen bestätigt. "Ein interessanter Spieler, mit dem wir uns beschäftigen", sagte Bobic über Aigner. Stuttgart ist auch an dem Talent dran, weil sich der Wechsel von Vladimir Weiss an den Neckar zerschlagen hat. Der slowakische Nationalspieler wurde von Manchester City an die Glasgow Rangers ausgeliehen.

Die "Löwen" müssen Aigner dagegen wohl verkaufen, weil sie noch 2,5 Millionen Euro auf dem Transfermarkt erlösen müssen, um nicht in ernsthaftere Liquiditätsprobleme zu geraten.

"Wenn (Sportdirektor Miroslav) Stevic und (Geschäftsführer Robert) Niemann zu mir sagen würden, dass 1860 nur durch meinen Transfer überleben kann, dann müsste ich als Spieler womöglich die Reißleine ziehen und gehen", sagte Aigner.

Er hat bei den Sechzigern noch einen Vertrag bis 2012 und soll rund 1,5 Millionen Euro kosten. Bobic rechnet in Sachen Zugänge mit einem baldigen Vollzug. "Das könnte am Wochenende oder Anfang der kommenden Woche über die Bühne gehen", sagte er nach dem 1:0-Sieg im Playoff-Hinspiel für die Europa League bei Slovan Bratislava.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel