Mit den Fans von Schalke 04 liegt Felix Magath derzeit wegen seines autoritären Führungsstils im Zwist, jetzt verscherzt es sich der Trainer auch noch mit den Fußball-Romantikern. "Im Profifußball geht es immer nur ums Geld. Das muss man sich eingestehen", sagte der 57-Jährige in einem Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung".

Mit den Gehältern, die er nach seiner Profikarriere als Bundesliga-Trainer erhalten hat, ist Magath nicht zufrieden: "Ich verdiene immer zu wenig."

Außerdem kritisiserte Magath, dass die Verantwortlichen von Schalke ihn vor seiner Verpflichtung nicht ausreichend über den Umfang der finanziellen Probleme des Klubs informiert hätten. "Der Verlust in der Saison 2008/09 war am Ende deutlich höher als die 13 bis 15 Millionen Euro, die man mir gesagt hatte."

Magath hat die Kosten seit seinem Amtsantritt nach eigenen Angaben drastisch reduziert. "Als ich kam, verdiente jeder Spieler im Schnitt 91.000 Euro im Monat, ohne Prämien. Ich habe die Grundgehälter der Neuverpflichtungen um 20 Prozent gesenkt".

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