Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat die Rolle von Großinvestor Klaus-Michael Kühne beim Hamburger SV kritisiert. "Was mich erschreckt, ist das, was in Hamburg passiert", sagte Watzke dem "kicker".

Vermutlich werde es auch HSV-Vorstandsboss Bernd Hoffmann "massiv stören, dass ein Investor die handelnden Personen kritisiert, Spieler diskreditiert und den Sportdirektor mit Nichtachtung straft". Das erzeuge einen Bruch zwischen Fans und Verein und sei "für die Außendarstellung der Liga extrem schädlich", sagte Watzke.

Der in der Schweiz lebende Hamburger Unternehmer Kühne hatte in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" die Verpflichtung eines weiteren Mittelfeldspielers gefordert und im gleichen Atemzug die Qualitäten mehrere Neuzugänge infrage gestellt.

Der Milliardär hatte den Hanseaten im Rahmen des Investorenmodells "Anstoß hoch drei" 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und dafür die Beteiligung an den Transferrechten mehrerer Profis erhalten.

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