Manager Fredi Bobic vom VfB Stuttgart hat einen Last-Minute-Abschied von Nationalspieler Serdar Tasci ausgeschlossen.

"Er bleibt beim VfB. Ich habe immer zu ihm gesagt, dass er ein Spieler des VfB ist - und daran wird sich auch nichts ändern", sagte Bobic am späten Donnerstagabend nach dem 2:2 der Schwaben im Playoff-Rückspiel zur Europa League gegen Slovan Bratislava.

VfB-Trainer Christian Gross hatte Tasci gegen den slowakischen Pokalsieger erneut Georg Niedermeier und Khalid Boulahrouz in der Innenverteidigung vorgezogen.

"Kein Spieler hat bei mir eine Einsatzgarantie", betonte Gross. Tascis Berater Uli Ferber nährte die Spekulationen über einen nahenden Abschied des Deutsch-Türken, als er darauf meinte, man müsse "gegebenenfalls die Situation neu bewerten".

Juventus Turin, Tottenham Hotspur und Zenit St. Petersburg sollen an Tasci, der beim VfB einen Vertrag bis 2014 besitzt, interessiert sein.

"Ich habe Verständnis dafür, dass er enttäuscht ist, wenn er nicht spielt. Aber wir leben in einer Leistungsgesellschaft, da brauchen wir nicht immer gleich eine Diskussion anfangen", sagte Bobic genervt auf die Reaktion von Ferber.

Der Manager ist sich aber "sicher, dass Serdar die Reaktion auf dem Platz zeigen wird". Das könnte schon am Sonntag gegen Borussia Dortmund der Fall sein. Bobic: "Ich bin mir sicher, dass er schon kurz davor steht, sein erstes Spiel zu machen." Tasci wollte die Spekulationen über einen Wechsel nicht anheizen und meinte nur: "Ich will spielen, aber der Trainer entscheidet. Ich habe Vertrag."

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