Bernd Hoffmann hat seine Zukunft als Vorstands-Chef des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV nach Ablauf seines derzeitigen Vertrages im Dezember 2011 offengelassen.

"Solange ich das Gefühl habe, etwas gestalten zu können, gibt es keine schönere Aufgabe. Aber es geht bei der Abwägung um persönliche Aspekte und natürlich auch um die berufliche Perspektive. Und darum, wie der Verein in Zukunft aufgestellt sein wird", sagte der Klubboss der Tageszeitung "Die Welt".

Hoffmann war zuletzt wegen der Zusammenarbeit mit dem Investor Klaus-Michael Kühne wieder einmal in die Kritik der Fans geraten, sieht die Einwände von der Basis aber gelassen.

"Ich nehme die 1000 HSVer, die zur Mitgliederversammlung über das Investorenmodell kommen, sehr ernst. Aber ich nehme auch die anderen 69.000 HSV-Mitglieder ernst, die nicht bei den Versammlungen waren", sagte Hoffmann: "Mein Eindruck ist, dass sie zum Großteil durchaus einverstanden sind mit dem Gesamtkurs des Vereins."

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