Trainer Zvonimir Soldo vom 1. FC Köln hat Kritik an seinen Motivationskünsten entschieden zurückgewiesen.

"Wenn man einen Spieler ständig motivieren muss, hat er den falschen Beruf. Ich habe noch von niemandem gehört, der einen Mentaltrainer braucht, um sein Gehalt abzuholen. Das ständige Gerede von fehlender Motivation ist nur ein Alibi", sagte der Kroate dem "kicker".

Kritiker werfen dem als introvertiert geltenden Soldo vor, seine Mannschaft nicht ausreichend motivieren zu könne.

Mit möglichen Konsequenzen, die im Falle einer Niederlage gegen Aufsteiger FC St. Pauli am Sonntag auch seine Person betreffen könnten, beschäftigt sich Soldo angeblich nicht. "Darüber mache ich mir keine Gedanken, Ich bin von den Ergebnissen abhängig - wie jeder andere Trainer. Ich konzentriere mich auf das, was ich beeinflussen kann."

Die Kölner hatten ihre Bundesliga-Spiele gegen Aufsteiger Kaiserslautern (1:3) und in Bremen (2:4) jeweils verloren.

Wegen der sieben Gegentore in zwei Spielen kündigte Soldo Veränderungen in der Defensive an: "Wir müssen Stabilität rein kriegen. Wenn man sieben Tore kassiert, muss man etwas in diese Richtung machen."

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