Manager Dieter Hoeneß vom Bundesligisten VfL Wolfsburg bleibt trotz des Fehlstarts mit drei Spielen ohne Punktgewinn gelassen. "Sicherlich sind bei uns bislang ein paar Dinge unbefriedigend gelaufen. Aber ich werde nicht den Hammer rausholen und draufhauen und schon gar nicht hektisch werden", sagte Hoeneß der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung.

Nicht alles in den ersten drei Spielen sei schlecht gewesen. "Die Niederlage gegen Mainz aber ist es, die uns jetzt so in Zugzwang bringt", sagte Hoeneß. Gegen den FSV Mainz 05 hatte der VfL trotz einer 3:0-Führung noch 3:4 verloren. "Die Lage ist also beileibe nicht so, dass man durchdrehen müsste. Aber in Aktionismus zu verfallen, wäre ebenso falsch."

Kritik an seiner Einaufspolitik weist Hoeneß zurück. "Das sind Menschen, die die Dinge nach jedem einzelnen Resultat bewerten", sagte der 57-Jährige. "Ich habe keinen Zweifel an der Qualität unseres Kaders, auch wenn es momentan nicht so läuft, wie wir uns das wünschen."

Wolfsburg hatte im Sommer 38 Millionen Euro für Neuzugänge wie Spielmacher Diego und Innenverteidiger Simon Kjaer ausgegeben. Damit waren die Niedersachsen der "Einkaufsmeister" der Bundesliga. Am Samstag trifft Wolfsburg im Derby auf das bisher starke Hannover 96. "Da müssen drei Punkte her. Dann kehrt bald wieder Normalität ein. Aber wir müssen vor allem zusehen, dass wir hinten endlich mal zu Null spielen."

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