Alexander Hleb hat seinen ehemaligen Coach Christian Gross kritisiert und den Schweizer zum Großteil für sein Scheitern beim VfB Stuttgart verantwortlich gemacht.

"Meine Situation wurde mit Trainer Christian Gross immer schwieriger. Sein Verhalten war für mich nicht einfach. Egal, was passierte, es hieß immer: Alex hier, Alex da. Ich war an allem schuld. In großen Vereinen werden die Spieler, die spielen, geschützt und wertgeschätzt. Das habe ich zu dieser Zeit vermisst", sagte der Weisrusse der "Sport Bild".

Gross habe ihn vor Spielen gegen große Gegner "das Gefühl gegeben, dass er mich braucht. Gegen andere Gegner hat er eine Woche lang mit mir gemeckert und mich auch auf der Bank gelassen. Ich habe mich unfair behandelt gefühlt", führte der 29-Jährige weiter aus.

Allerdings zeigte sich sich Hleb auch einsichtig. "Heute sage ich: Es war ein Fehler, für ein Jahr zum VfB zurückzugehen. Ich hätte ins Ausland gehen sollen. So habe ich mir beim alten Verein einiges kaputt gemacht. Natürlich hatte es mir persönlich ab und zu wehgetan, wie ich behandelt wurde. Aber dennoch: Ich habe Fehler gemacht und entschuldige mich."

Hleb war im Sommer 2009 vom FC Barcelona für ein Jahr zum VfB Stuttgart auf Leihbasis gewechselt. Inzwischen steht der Mittefeldspieler bei Birmingham City in England unter Vertrag.

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