Bayer Leverkusen will den derzeit verletzten Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack nicht unter Zeitdruck setzen.

"Wir hoffen, dass Michael gegen Mitte November wieder ins Training einsteigen kann", sagte Sportdirektor Rudi Völler der Tageszeitung "Welt". "Aber er wird nach der erneuten Verletzung erst dann wieder spielen, wenn er sich wirklich einhundertprozentig fit fühlt."

Dies, so Völler, sei auch eine Maßnahme, um Ballack vor überzogener Kritik zu schützen: "Denn eines ist nach den jüngsten Erfahrungen klar: Er wird wieder mit Argusaugen beobachtet werden."

Trotz der Verletzungen von Ballack (Fraktur des Schienbeinkopfes) und Stürmer Stefan Kießling (Syndesmoseriss) sieht Völler keinen Grund, das Saisonziel nach unten zu korrigieren.

"Wir wollen uns wieder für den internationalen Wettbewerb qualifizieren - das bedeutet Minimum Platz sechs", sagte er.

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