Vor dem Spitzenspiel des FC Bayern gegen Tabellenführer FSV Mainz 05 hat sich Karl-Heinz Rummenigge massiv über die defensive Spielweise vieler Mannschaften beschwert:

"Da haben sich einige Bundesligisten offensichtlich den Helenio Herrera mit seinem Catenaccio als Vorbild genommen", zürnte der Bayern-Boss in der Münchner "tz".

Das torlose Vorwochen-Remis des Rekordmeisters gegen den 1. FC Köln ärgert Rummenigge noch immer: " Was die Kölner letzte Woche gegen uns gespielt haben, vertreibt uns mit der Zeit die Zuschauer." Das sei "schon Anti-Fußball" und "eine Zumutung".

Rummenigge befürchtet nun, dass "die Mannschaften, die nach München kommen" sich ein "Vorbild am 1. FC Köln nehmen".

Bei den Mainzern weiß der Vorstandsvorsitzende zwar nicht, "ob sie mauern werden".

Über FSV-Trainer Thomas Tuchel verliert Rummenigge aber nur lobende Worte: "Er scheint ein sehr guter Trainer zu sein und ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse."

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