Der 1. FC Nürnberg geht mit Optimismus in das Heimspiel am Samstag gegen Schalke 04.

"Wenn wir das abrufen, was wir können, haben wir eine Chance, ähnlich erfolgreich zu sein wie gegen Stuttgart. Aber dazu muss alles passen", sagte Club-Trainer Dieter Hecking vor dem dritten Heimspiel der Franken in dieser Saison. Gegen den VfB hatten die Nürnberger mit 2:1 gewonnen.

Hecking gründet seine Zuversicht auch auf die derzeitige Verfassung der Schalker. In der Bundesliga müssten die Königsblauen noch "nachhaltig unter Beweis stellen", sagte er, ob ihnen schon eine Trendwende gelungen sei.

"Als Kollektiv funktioniert Schalke noch nicht so. Das ist unsere Chance", erklärte der Nürnberger Trainer. Der Club hat bereits seit März 1999 nicht mehr gegen S04 gewonnen.

Für seine eigene Mannschaft zog Hecking nach den ersten sechs Spielen ein zufriedenstellendes Zwischenfazit.

"Wir haben leider gegen Freiburg verloren, aber in Hamburg und in Leverkusen jeweils einen Punkt geholt, mit dem man nicht unbedingt rechnen konnte. Wir hinken also einen Punkt hinterher, aber mit einem Dreier gegen Schalke können wir die Bilanz ins Positive drehen, und das sollte unser Ziel für Samstag sein", sagte er.

Hecking kann im Duell der Altmeister wieder auf Kapitän Andreas Wolf zurückgreifen, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre wohl wieder für Dominic Maroh in die Mannschaft rückt. Sorgen bereiten dem Club noch die muskulären Probleme von Christian Eigler und Javier Pinola.

Für den Argentinier wird zur Sicherheit U-19-Nationalspieler Marvin Plattenhardt aus der Regionalliga-Mannschaft in den Profi-Kader aufrücken.

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