Für Trainer Christian Gross vom VfB Stuttgart wächst mit jeder weiteren Niederlage des Tabellenletzten der Druck.

"Wir haben keine Trainerdiskussion", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Hundt in den Stuttgarter Nachrichten, betonte aber auch: "Natürlich müssen wir uns Gedanken machen, was geschieht, wenn der Misserfolg anhält."

Die Gerüchte um eine mögliche Rückkehr von Christoph Daum wollte der 72 Jahre alte Arbeitgeberpräsident nicht ausdrücklich dementieren.

Hundt erklärte, er habe "keine Angst, dass der VfB absteigt. Das Potenzial der Mannschaft ist so gut, dass wir aus dieser Misere herauskommen."

Ihm sei aber klar, ergänzte er, dass nun "schnellstmöglich" die Wende kommen müsse.

Die Verantwortung sieht der Unternehmer bei Spielern und Trainer: "Die Frage muss doch lauten: Warum rufen die Spieler ihr Leistungspotenzial nicht ab? Viele sind doch meilenweit von ihrer Normalform entfernt."

Trainer Gross nahm der Chef des Aufsichtsrates deshalb ausdrücklich in die Pflicht. "Von Schuldzuweisungen halte ich nichts. Aber natürlich ist es jetzt die Aufgabe des Trainers, schnell Maßnahmen zu ergreifen, um aus dieser Misere herauszukommen."

Der VfB Stuttgart gewann von den bisherigen sieben Spielen in der Bundesliga nur eines. Am kommenden Spieltag treffen die Schwaben (3 Punkte) auf den ebenfalls schwach gestarteten Vizemeister Schalke 04 (4 Punkte).

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel