Borussia Mönchengladbach kann früher als erwartet auf Abwehrspieler Roel Brouwers zurückgreifen. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes verkürzte das Strafmaß für Brouwers auf eine Sperre von drei Spielen, erhob allerdings eine zusätzliche Geldstrafe von 15.000 Euro.

Ursprünglich war der Niederländer für vier Spiele vom DFB-Sportgericht gesperrt worden. Sein Verein hatte Einspruch gegen das Urteil eingelegt, der zunächst vom DFB-Sportgericht abgewiesen worden war. Nach dem Urteil des DFB-Bundesgerichtes ist Brouwers somit am 30. Oktober beim Auswärtsspiel bei Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern (15.30 Uhr) wieder spielberechtigt.

"Die Beweisaufnahme hat - anders als in der Vorinstanz festgestellt - einen weniger intensiven Angriff von Roel Brouwers auf seinen Gegenspieler Klaas-Jan Huntelaar ergeben, den er nicht mit der Stollensohle, sondern nur mit dem seitlichen Außenspann zu Fall brachte", sagte Goetz Eilers, Vorsitzender des DFB-Bundesgerichts.

Brouwers hatte am 25. September im Spiel gegen Schalke 04 (2:2) nach einem Foul an seinem Landsmann Klaas-Jan Huntelaar in der 77. Minute die Rote Karte gesehen.

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