Der Druck auf Trainer Zvonimir Soldo vom 1. FC Köln nimmt vor dem Spiel am Samstag bei Hannover 96 (15.30 Uhr) weiter zu.

"Druck hast du immer, wenn die Punkte fehlen. Die Situation ist nicht einfach, aber damit musst Du als Trainer leben", sagte Soldo nach dem Training am Donnerstag. Köln ist mit nur fünf Punkten aus acht Spielen Tabellenvorletzter.

Von einem offenbar für Donnerstag anberaumten Krisengespräch mit FC-Präsident Wolfgang Overath wusste der Übungsleiter nichts.

Unabhängig davon hält Soldo den Dialog und den Austausch untereinander für notwendig: "Der Verein befindet sich in einer schwierigen Situation. In einer solchen Lage ist es immer wichtig, miteinander zu reden."

Spekulationen zu Thomas Doll, der in den vergangenen Tagen als möglicher Nachfolger von Soldo auf dem Trainerstuhl in Köln gehandelt worden war, wollte der Kroate Soldo nicht kommentieren.

Ihm sei es wichtig, die Dinge "intern" zu regeln und sich auf das "Wesentliche" zu konzentrieren. "Für mich zählt jetzt nur die Vorbereitung auf das Spiel in Hannover", sagte Soldo.

Das Spiel sei "wichtig", aber keinesfalls ein "Endspiel". In der viel diskutierten Torwartfrage hielt sich der FC-Trainer bedeckt.

Ob der in Ungnade gefallene Kolumbianer Faryd Mondragon am Samstag in Hannover das Kölner Tor hüten wird, ließ Soldo offen.

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