Mit dem Abpfiff sackten die Spieler des 1. FC Kaiserslautern auf dem Rasen zusammen, auf Mitleid der Chefetage warteten sie aber vergeblich.

Vorstandsboss Stefan Kuntz kannte trotz einer ansprechenden Leistung nach der äußerst unglücklichen 1:2-Niederlage beim SC Freiburg keine Gnade. Kuntz faltete die Mannschaft, die nur zögerlich ihren traditionellen Kreis bildete, nach der fünften Pleite und dem siebten Spiel in Folge ohne Sieg zusammen.

"Dieses Lob für ein gutes Spiel muss einen als Spieler eigentlich brutal verärgern. Wenn der Trainer sagt, dass die Gier fehlt, ist das das Schlimmste, was man einem Spieler sagen kann", sagte der Europameister von 1996:

"Und der Trainer hat Recht. Da fehlt die Gier. Das sind dann die zehn Prozent, die fehlen, um vorne die Bude zu machen oder das Gegentor hinten zu verhindern. Da muss man sich umstellen."

Kuntz will dem Treiben am Betzenberg nicht länger tatenlos zusehen und kündigte klare Worte an. `Mir machen die Leute, die nicht im Kader sind, zu wenig Druck. Da werden wir in den nächsten Wochen klare Gespräche führen. So stelle ich mir das sicher nicht vor", sagte der Vorstandsvorsitzende der Pfälzer.

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