Nationalspieler Phillip Lahm sieht den schlechten Saisonstart von Rekordmeister Bayern München in der Bundesliga als psychische Belastung und übt auch Selbstkritik.

"Es ist der mentale Kraftaufwand, der uns zermürbt, weil der Abstand nach oben zwölf Punkte beträgt", sagte Lahm der "Sport-Bild": "Jeder Einzelne muss wieder zu seiner Form zurückfinden. Das betrifft mich wie jeden anderen. Ich spiele auch nicht auf dem Niveau, das man von mir kennt."

Lahm hofft, "dass die verletzten Spieler wieder zurückkommen und wir mit ihnen kreativer spielen."

Die hohen Saisonziele der Münchner will der Außenverteidiger aber nicht korrigieren.

"In der Champions League sind wir auf Kurs in Richtung Achtelfinale. Klar, wir wollen so weit wie möglich kommen. Aber da kann ein schwerer Brocken kommen. Und natürlich wollen wir noch deutscher Meister werden. Das ist immer noch möglich."

Lahm baut auf Schwächephasen des derzeitigen Spitzenreiters Mainz und des Tabellenzweiten Dortmund.

"Ich glaube nicht, dass Dortmund die nächsten 25 Spiele gewinnen wird. Da bin ich mir sehr sicher. Und auch Mainz wird noch Punkte liegen lassen", sagte Lahm.

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