Bayern München denkt nicht daran, Bastian Schweinsteiger schon ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags im kommenden Sommer abzugeben, falls der Nationalspieler eine Verlängerung ablehnen sollte.

In der "Bild" kündigte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge an, ähnlich vorzugehen wie bei der Vertragsverlängerung von Superstar Franck Ribery:

"Ich habe der Schweinsteiger-Seite gesagt, dass wir ihn auf keinen Fall 2011 abgeben. Egal, welche Summen geboten werden. Das ist unser letztes Wort."

Entgegen anderslautender Äußerungen aller Beteiligten soll der Vertrag von Schweinsteiger beim deutschen Rekordmeister sogar noch in diesem Jahr verlängert werden.

"Ich bin dafür bekannt, die Dinge nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern sofort anzugehen", sagte Rummenigge der Münchner "tz".

Zugleich kündigte er an: "Deswegen werden wir in ganz naher Zukunft Gespräche führen. Ganz sicher noch in diesem Jahr."

Zuletzt hatte Rummenigge noch betont, dass im Falle Schweinsteiger "keine Hektik angesagt" sei, da dessen Vertrag erst 2012 ende.

Schweinsteiger selbst hatte zuletzt mitgeteilt, dass er erst zur Rückrunde zu Verhandlungen über einen Bayern-"Rentenvertrag" bereit sei.

Die Hoffnung der Klub-Verantwortlichen sei es dennoch, eine analoge Lösung zu Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm herbeizuführen.

Dessen anstehende Vertragsverlängerung bis 2016 war am Donnerstag am Rande des 4:0-Erfolges beim CFR Cluj verkündet worden. Der 26-Jährige soll nun geschätzte neun Millionen Euro Gehalt pro Jahr beziehen.

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