Spielmacher Diego sorgte mit einem "Wischer" im Training gegen Teamkollege Sascha Riether für Aufsehen, muss aber keine Konsequenzen fürchten.

"Der Verein wird nichts unternehmen. Dass im Training zwei Spieler aneinandergeraten, ist normal. Vielleicht ist es eine Spur zu weit gegangen. Doch die Sache ist keine größere Aufregung wert", sagte Wolfsburgs Pressesprecher Gerd Voss.

Diego hatte sich mit Nationalspieler Riether ein "heißes Gefecht" geleistet. Zunächst war der Brasilianer nach einer Grätsche von Riether zu Boden gegangen. Riether half ihm auf und entschuldigte sich für das Foul. Kurz danach stieg Diego mit gestrecktem Bein gegen seinen Widersacher ein. Der Abwehrspieler konnte noch eben ausweichen. Darauf kam es zu einem heftigen Wortgefecht, bei dem Diego Riether mit der Hand durchs Gesicht wischte.

"So etwas wollt ihr doch sehen, dass Zug drin ist", rief Riether Journalisten zu. Diego und Trainer Steve McClaren äußerten sich zu dem Vorfall nicht.

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