Trainer Steve McClaren klatschte höhnisch Beifall, Manager Dieter Hoeneß zeigte vor Wut die Faust, und von der Tribüne flogen die Pappbecher:

Für WM-Schiedsrichter Wolfgang Stark wurde der Gang in die Kabine nach dem turbulenten 2:2 zwischen dem VfL Wolfsburg und Schalke 04 zum Spießrutenlauf.

Wolfsburgs Klub-Vertreter tobten, nachdem der FIFA-Referee ein Handspiel von Klaas-Jan Huntelaar vor dessen Tor zum 2:2 nicht geahndet hatte. Der DFB kündigte wegen der Ausschreitungen einen Sonderbericht an.

"Unglaublich. Das war Handball von Huntelaar. Alle Spieler und 30.000 Zuschauer im Stadion haben es gesehen, nur der Schiedsrichter und seine Assistenten nicht", sagte McClaren.

Manager Dieter Hoeneß sprach von einer "Schande" und ärgerte sich über eine "Kombination aus Fehlentscheidungen und arroganter Art", die Stark an den Tag gelegt habe.

"Mit Herrn Stark kann man nicht reden. Er ist ziemlich selbstherrlich. Das zeichnet ihn aus", schimpfte Hoeneß und muss wohl auch mit Konsequenzen durch den DFB rechnen.

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