Am Tag nach der 0:4-Derby-Pleite gegen Borussia Mönchengladbach mussten die Fußball-Profis des neuen Bundesliga-Tabellenschlusslichts 1. FC Köln einen Spießrutenlauf hinter sich bringen.

Nach dem Auslaufen am Morgen wurden sie von rund 40 Fans am Geißbockheim zur Rede gestellt. "Wir opfern unser Geld und unsere Freizeit - und dann so ein Derby", zitierte der "Kölner Express" einen Anhänger.

Trainer Frank Schaefer zeigte offenbar Verständnis für die Reaktion der Fans nach der Übernahme der Roten Laterne und zeigte sich laut "Bild" beeindruckt:

"Es war ein friedlich konstruktives Gespräch. So etwas motiviert mich total, am liebsten würde ich mich jetzt sofort an den Trainingsplan für Dienstag setzen. Wenn jemanden so eine Aktion kalt lässt, dann hat die Person den Job verfehlt!"

Ex-Stammkeeper Faryd Mondragon nahm indes die FC-Spieler in Schutz: "Sie haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht."

Lukas Podolski befand sich nicht bei der Mannschaft der Nationalstürmer unterzog sich nach einer Verletzung am Sprunggelenk einer Kernspintomographie.

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