Kein großer Bahnhof für Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bei seinem Lieblings-Bundesligaklub Eintracht Frankfurt.

"Wir haben ihn ja in der Vergangenheit immer mal wieder in den VIP-Bereich eingeladen, aber er hat jedes Mal abgelehnt. Er besteht darauf, ganz normal als Privatperson mit seinen Freunden zwischen den anderen Fans zu sitzen", sagte Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen "hr-online": "Wir respektieren das."

In einem Brief hatte der Klub seinem hessischen Edelfan zur Fahrer-Weltmeisterschaft gratuliert. Allerdings ist nicht geplant, Vettel beispielsweise eine Dauerkarte zu schenken: "Er hat zwar keine, aber ich glaube auch nicht, dass er die Karten geschenkt haben will", meinte Bruchhagen weiter.

Der Heppenheimer Vettel hatte sich in der Vergangenheit des öfteren als Fan der Frankfurter Eintracht "geoutet" und sogar schon ein Trikot überreicht bekommen.

Auf einen Besuch von Vettel in der Kabine werden die Profis des Bundesligisten aber wohl vergeblich warten müssen.

"Unsere Spieler würden sich zwar sicherlich darüber freuen, aber mehr bringt ein solches Treffen auch nicht", meinte Bruchhagen: "Ein solches Ballyhoo ist nicht unser Stil."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel