Die hitzig verlaufene Jahreshauptversammlung beim 1. FC Köln endete für den Vorstand um Präsident Wolfgang Overath in einem Debakel.

Mit 1317:520 Stimmen bei 104 Enthaltungen verweigerten die Mitglieder in der Staatenhalle am Rheinpark dem Gremium die Entlastung.

Dies hat zwar keine direkten Konsequenzen für die Führungsetage des FC, doch bedeutet das Misstrauensvotum einen schweren Rückschlag.

Der Vorstand war nach dem 0:4 gegen den rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach und dem Sturz des FC auf den letzten Tabellenplatz unter erheblichen öffentlichen Druck geraten.

"Der Vorstand des 1. FC Köln um Präsident Wolfgang Overath genießt weiter das volle Vertrauen des Verwaltungsrates", hatte der Verwaltungsratsvorsitzende Rolf-Martin Schmitz vor der Abstimmung gesagt. Der Appell blieb ungehört.

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