Bundestrainer Joachim Löw kann zukünftig auf einen weiteren Brasilianer im Nationalteam hoffen. Luiz Gustavo vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim möchte sich einbürgern lassen.

"Ich fühle mich sehr wohl in Hoffenheim und Deutschland. Für mich ist die Idee sehr erstrebenswert, den deutschen Pass zu bekommen und so womöglich für Deutschland zu spielen", sagte der 23-Jährige, der seit 2007 bei den Kraichgauern unter Vertrag steht und im defensiven Mittelfeld sowie als Linksverteidiger zu den Leistungsträgern des Teams zählt, der "Sport Bild".

Die gesetzliche Regelung sieht allerdings grundsätzlich vor, dass ein Ausländer erst nach acht Jahren in Deutschland die Möglichkeit zur Einbürgerung besitzt. Bei einem "besonderen öffentlichen Interesse" kann der deutsche Pass aber auch früher ausgestellt werden.

Zuletzt hatte sich der gebürtige Brasilianer Cacau für eine Einbürgerung und eine Karriere im deutschen Trikot entschieden. Bereits vor zwölf Jahren hatte sich der damalige Profi Paulo Rink von Bayer Leverkusen für diesen Schritt entschieden.

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