Der VfB Stuttgart hat nach der 2:4 (1:3)-Niederlage beim Hamburger SV reagiert und Rot-Sünder Ciprian Marica sowie den eingewechselten Zdravko Kuzmanovic mit Geldstrafen belegt.

"Mit dieser Aktion hat er nicht nur sich selbst, sondern der gesamten Mannschaft geschadet. Ein Spieler mit seiner Erfahrung und seiner Klasse muss sich in so einer Situation zurückhalten", sagte Sportdirektor Fredi Bobic zur Sanktion gegen Marica. Der war beim HSV in der 16. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gefolgen. Zur Höhe der Geldstrafe machte der VfB keine Angaben, in Stuttgarter Medien wird über eine Summe von 50.000 Euro spekuliert.

Kuzmanovic soll angeblich die Hälfte dieses Betrages berappen müssen. Der Grund: Der Serbe war nach der Niederlage in Hamburg nicht mit den Mitspielern zu den mitgereisten Fans gegangen.

"In unserer Situation ist sowohl neben als auch auf dem Spielfeld kein Platz für Egoismen", erlärte Bobic die Strafe für Kuzmanovic.

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