Mit der frühen Roten Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung hat Stuttgarts Ciprian Marica sein Team beim Hamburger SV (2:4) auf die Verliererstraße gebracht.

Die von den Schwaben verhängte Geldstrafe hat der Rumäne noch akzeptiert, doch die Drei-Spiele-Sperre in der Bundesliga ist zu viel für den Angreifer.

"Ich bin schockiert, das hätte ich nicht erwartet", sagte der 25-Jährige zur "Bild".

Zumal er bestreitet, Schiedsrichter Wolfgang Stark - wie öffentlich dargestellt - als "A...loch" beschimpft zu haben: "Das habe ich nicht gesagt, ganz sicher nicht. Wer mich kennt, weiß, dass das nicht zu meinem Wortschatz gehört."

Vielmehr habe er sich darüber beschwert, dass der Unparteiische aus seiner Sicht zu einseitig gepfiffen habe.

"Da bin ich hin und habe gesagt: 'Hey, immer nur gegen uns!' Schon in den letzten Spielen sind viele krasse Fehlentscheidungen gegen uns gepfiffen worden", so Marica.

Dennoch sieht er die Schuld bei sich selbst und hat sich bereits bei Mannschaftskollegen, Verein und Fans entschuldigt.

Dass es bereits sein zweiter Platzverweis in diesem Monat war, erklärte Marica mit seinem Temperament: "Ich spiele einfach mit Herz, will der Mannschaft unbedingt helfen."

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