Ex-Präsident Jürgen Hunke plant seine Rückkehr in den Aufsichtsrat des Hamburger SV.

"Ich werde für den Aufsichtsrat des HSV kandidieren und mich noch in dieser Woche auf die Kandidatenliste setzen lassen. Ich glaube, dass es in diesem Verein Veränderungen geben muss. Dafür trete ich an", sagte der 67-Jährige der "Sport Bild". Hunke gilt als Kritiker von Klubchef Bernd Hoffmann und bemängelt auch die Arbeit des derzeitigen Kontrollgremiums.

"Meine Kritik geht in erster Linie gegen den Aufsichtsrat. Eigentlich sollte er ein Kontrollorgan des Vorstands sein. Bei uns wirkt es aber, als wäre er ein Hilfsorgan des Vorstands. Da sitzen mehrheitlich Leute drin, die alles abnicken", sagte Hunke, der den HSV von November 1990 bis Oktober 1993 führte und bis 2009 selbst im Aufsichtsrat aktiv war. Im Januar vergangenen Jahres war der Unternehmer jedoch nicht wieder in das Kontrollgremium gewählt worden.

Bei der Ordentlichen Mitgliederversammlung der Hanseaten am 9. Januar 2011 sind nun jedoch erneut vier Plätze im Aufsichtsrat zu vergeben. Bisher befinden sich 14 Namen auf der Kandidatenliste.

Die Zusammenstellung des Konrollorgans gilt auch als richtungsweisend für die mögliche Vertragsverlängerung von Hoffmann, dessen derzeitiger Kontrakt Ende kommenden Jahres ausläuft.

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