Polizei und Fans haben die Ansetzung des Revierderbys Borussia Dortmund gegen Schalke 04 am 21. Spieltag auf Freitagabend heftig kritisiert.

"Bei dieser Entscheidung stand wohl das Geld an oberster Stelle der Überlegungen. Aus Sicherheitsaspekten ist es überhaupt nicht verständlich, warum dieses Spiel ohne Not im Dunkeln ausgetragen wird", sagte Gelsenkirchens Polizeisprecher Konrad Kordts.

"Die Ansetzung ist eine Frechheit. Die DFL stellt ihre wirtschaftlichen Interessen über die Belange der Zuschauer", monierte auch der Vorsitzende der BVB-Fanabteilung Marco Blumberg.

Zwar sei es grundsätzlich zu begrüßen, wenn die Auswärtsmannschaft im Berufsverkehr nicht weit reisen müsse, "aber bei diesem Spiel ist das kontraproduktiv."

Unterstützung erhält Blumberg vom Schalker Fan-Club Verband.

"Obwohl es in den letzten zwei Jahren zum Glück wieder etwas ruhiger war, gehört das Derby gegen den BVB immer zu den Risikospielen. Wiederholt haben wir bei Sicherheitsbesprechungen deshalb darauf hingewiesen, dass das Spiel besser bei Tageslicht durchgeführt wird. Jetzt haben wir wieder den Salat", sagte der Vorsitzende des Verbandes, Rolf Rojek.

Die DFL hatte das Revierderby auf Freitag, den 4. Februar, terminiert.

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