Was der Bundesliga-Konkurrenz derzeit nicht gelingt, haben Mitarbeiter der Flughäfen Nürnberg und Dortmund am Sonntagabend geschafft: Sie haben Herbstmeister Borussia Dortmund ausgebremst.

29 Sekunden vor dem geplanten Aufsetzen des Flugzeuges, das die Delegation nach dem 2:0 beim 1. FC Nürnberg zurückbringen sollte, schloss der Tower den Dortmunder Airport und zwang die im Landeanflug befindliche Maschine nach Paderborn.

"Das ist eine Provinzposse erster Güte", sagte Sportdirektor Michael Zorc: "Man schickt uns nach Paderborn, weil wir 29 Sekunden zu spät gelandet wären. Ein Ding der Unmöglichkeit."

Kapitän Roman Weidenfeller meinte: "Wir sind die Repräsentanten der Stadt - und dann so etwas. Eine Lachnummer." Statt wie geplant um 21.50 Uhr war der BVB-Tross damit erst um 0.30 Uhr zurück in Dortmund.

Auch der Flughafen in Nürnberg hatte daran Anteil: Um 20.45 Uhr saßen alle Dortmunder brav angeschnallt auf ihren Sitzen, doch die Franken ließen die Turbopropmaschine der Ostfriesischen Lufttranssportgesellschaft (OLT) bis 22.00 Uhr warten. Dann erst begannen sie mit der Enteisung der Tragflächen. Um 22.14 Uhr war der Flieger dann in der Luft - etwas zu spät, wie sich herausstellte.

Nach der Landung im 90 Kilometer entfernten Paderborn musste der BVB dann auf der Straße zurückreisen. Sehr zum Ärger von Trainer Jürgen Klopp: "Bei Glatteis schicken die uns auf die Autobahn!"

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