Trainer Steve McClaren von VfL Wolfsburg hat nach der sportlichen Talfahrt seiner Mannschaft in der Bundesliga eine negative Zwischenbilanz gezogen.

"Wenn man die Situation mit der Erwartungshaltung vergleicht, dann liegen wir natürlich zurück", wurde McClaren auf der Website des Klubs zitiert.

Nach Einschätzung von McClaren mangelt es nur an Kleinigkeiten, um das Soll wieder zu erreichen. "Wenn man auf die Leistung der letzten Spiele schaut, die wir allesamt unentschieden gespielt haben, fehlt uns nur noch eine kleine Nuance, bis wir die Ergebnisse erzielen, die wir uns vorgenommen haben", sagte der erste englische Coach in der Bundesliga.

Wolfsburg ist seit fünf Spielen ohne Sieg, in den vergangenen neun Begegnungen gab es nur ein Erfolgserlebnis. McClaren weiß nur zu gut, dass vor den letzten Liga-Spielen des Jahres gegen Kaiserslautern und Hoffenheim der Druck riesig ist. "Noch wird nichts im Dezember entschieden, aber wir brauchen Punkte aus den nächsten zwei Partien und eine gute zweite Saisonhälfte."

Angeblich ausgeräumt sind die Differenzen mit Stürmer-Star Edin Dzeko. Der Torjäger hatte dem Coach am Samstag nach Auswechslung und verschossenem Elfmeter im Spiel gegen Bremen (0:0) den Handschlag verweigert.

"Edin war frustriert und sicher auch enttäuscht, dass er den Elfmeter nicht verwandeln konnte, weil dieser vermutlich die drei Punkte eingefahren hätte. Aber das ist nachvollziehbar und verständlich", meinte McClaren.

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