Toni Polster hat sich als Trainer beim 1. FC Köln ins Gespräch gebracht.

"Feststeht: Würde ich beim FC arbeiten, käme zusammen, was zusammen gehört", sagte der ehemalige Bundesliga-Stürmer dem Fußball-Magazin "11 Freunde" und ergänzte: "Ohne falsche Bescheidenheit: Ich habe eine wunderbare Ausbildung und könnte als Trainer, als Sportdirektor oder im Marketing arbeiten."

Er selbst sehe sich eher als Trainer, erklärte der Österreicher, der von 1993 bis 1998 in 150 Ligaspielen für Köln 79 Tore erzielte. "Eine Mannschaft nach meinen eigenen Vorstellungen auszurichten und sie weiterzuentwickeln, reizt mich. Ich gebe eine Taktik vor und sehe, wie das Team sie umsetzt. Das macht einfach Spaß", sagte Polster.

Trainererfahrung sammelte der 36-Jährige bislang jedoch nur beim Linzer ASK als Junioren-Coach. Für ihn kein Nachteil: "Ich muss immer lachen, wenn mir gesagt wird: Dir fehlt die Erfahrung. Eine solche Aussage ist nur bis zu einem gewissen Grad gültig. Ich habe mein ganzes Leben Fußball gespielt, war 20 Jahre Profi und habe 95 Länderspiele."

Beim Tabellenvorletzten ist nach dem Rauswurf von Zvonimir Soldo Frank Schaefer als Interimstrainer im Amt. Hinter den Kulissen wird der Trainermarkt gesichtet.

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