Rainer Bonhof und Günter Netzer haben sich angesichts der prekären sportlichen Situation bei Borussia Mönchengladbach ein wenig in die Haare gekriegt. Streitpunkt einer lebhaften Diskussion bei "Sky90" war ein Zeitungs-Interview des ehemaligen gemeinsamen Kollegen Berti Vogts, der bei der Borussia unter anderem "Vetternwirtschaft" angeprangert hatte.

"Die Kritik ist wichtig. Hier ist Einiges im Argen. Der Verein wird von einem Präsidenten geführt, der alles an sich gerissen hat. Das ist viel zu viel Machtfülle", sagte der ehemalige Spielmacher Netzer zum Vorsitzenden Rolf Königs.

Dem widersprach Bonhof, Vizepräsident bei der Borussia, energisch und sprach von "Blödsinn. Wir haben eine Satzung. Über alle Dinge wird beraten und dann mehrheitlich abgestimmt. Ich glaube, dass ich zu Günter und Berti ein gutes Verhältnis habe. Sie sind hier jederzeit herzlich willkommen, um ihre Sicht darzustellen. Aber den Weg, den Berti über die Presse gewählt hat, finde ich nicht gut", sagte Bonhof, der sich auch über Kritik ohne genaue Kenntnis der Interna ärgerte.

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