Unter erschwerten Bedingungen hat der FC St. Pauli am Montag als erster Bundesligist die Vorbereitung auf die Rückrunde aufgenommen.

Wegen einer rund 15 Zentimeter dicken Schneeschicht auf den beiden Trainingsplätzen war für die Profis und Trainer Holger Stanislawski zum Auftakt nur eine Laufeinheit möglich.

Neben den widrigen Bedingungen hatte der Coach auch eine Hiobsbotschaft zu beklagen. Kapitän Fabio Morena fällt mit einer Stressfraktur im Fuß für mehrere Wochen aus.

Der Innenverteidiger hatte sich die Blessur bereits Anfang des Monats beim 1:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern zugezogen.

Weitere Untersuchungen ergaben nun die ernüchternde Diagnose, die auch einen Einsatz des Abwehrspielers zum Rückrundenauftakt am 15. Januar 2011 gegen den SC Freiburg unmöglich macht.

Neben Morena fehlten den Hamburgern zum Trainingsstart einzig Richard Sukuta-Pasu (Grippe) und Carlos Zambrano.

Der Peruaner befindet sich noch im von Klubseite genehmigten Heimaturlaub und wird erst am 29. Dezember in der Hansestadt zurückerwartet.

Die Verpflichtung eines neuen Spielers schloss Stanislawski einmal mehr aus: "Nach derzeitigem Stand werden wir nichts mehr machen. Wir haben jetzt 139 Tage Zeit, um das, was wir uns vorgenommen haben, auch umzusetzen."

St. Pauli verzichtet neben Bayer Leverkusen und dem SC Freiburg als einziger Bundesligist auf ein Wintertrainingslager.

Um die Bedingungen in den kommenden Tagen zu verbessern, soll umgehend mit den Räumarbeiten auf den Trainingsplätzen begonnen werden.

Ab Mittwoch nehmen die Hamburger an einem Hallenturnier in ihrer Heimatstadt teil. Am 9. Januar steht für den FC St. Pauli dann ein Blitzturnier in der Düsseldorfer Arena auf dem Programm.

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