Für Bernd Hoffmann wird es ungemütlich. Der Vorstandschef des Hamburger SV musste auf der Mitgliederversammlung eine schwere Schlappe einstecken.

In Ex-Präsident Jürgen Hunke feiert ausgerechnet sein größter Gegner nach zwei Jahren Abstinenz ein Comeback im Aufsichtsrat des Klubs, dazu zogen zwei weitere ausgesprochene Hoffmann-Kritiker in das Kontrollgremium des Vereins ein. Die Verlängerung des zum Jahresende auslaufenden Vertrages von Hoffmann ist damit keinesfalls mehr ein Selbstgänger.

Neben Hunke zog auch der Politikjournalist Manfred Ertel bereits nach dem ersten Durchgang in den Aufsichtsrat ein. Ertel erhielt mit 1168 die meisten Stimmen vor Hunke (1086). Dazu kam im zweiten Durchgang in Diplomvolkswirt Hans-Ulrich Klüver (704) ein weiterer Kandidat, der ausdrücklich von der einflussreichen und Hoffmann-kritischen Fangruppe "Chosen Few" unterstützt wurde.

Vierter "Neuer" im Aufsichtrat ist der ehemalige Stadionsprecher Marek Erhardt (908).

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