Mittelfeldspieler Yacine Abdessadki vom SC Freiburg muss sich am Dienstag vor dem Amtsgericht Freiburg wegen des Vorwurfs des versuchten Versicherungsbetruges verantworten.

Laut Staatsanwaltschaft hat der marokkanische Nationalspieler im April 2009 bei der Polizeidirektion Freiburg den Diebstahl seines Wagens in Frankreich angezeigt und bei der Versicherung gemeldet.

Die Ermittler glauben, Abdessadki habe gewusst, dass der Geländewagen bereits Ende März 2009 von Spanien nach Marokko und dann schließlich weiter nach Mauretanien verschifft worden war. Der SC Freiburg reagierte zurückhaltend auf die Vorwürfe. "Es gilt erst einmal die Unschuldsvermutung", erklärt SC-Pressesprecher Rudi Raschke.

Nach Darstellung von Abdessadki-Anwalt Christian Rode habe sein Mandant das Auto im vergangenen Frühjahr für eine Hochzeit an einen Verwandten in Frankreich verliehen. Dort sei der Wagen dann gestohlen worden. Der Verwandte meldete das Auto bei den französischen Behörden als gestohlen, Abdessadki in Freiburg.

Dass der Wagen nach Afrika verschifft wurde, habe er nicht gewusst, sagte Abdessadki. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass die Versicherungssumme nicht ausgezahlt worden war.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel