Der frühere Klub-Manager Jan Schindelmeiser hat sich gegen die harschen Vorwürfe von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp gewehrt.

"Die Vorwürfe sind absurd. Sie gehen komplett an der Wirklichkeit vorbei", sagte er der Nachrichtenagentur "dpa". Hopp hatte dem Ex-Manager vorgehalten dem Verein mit zu hoch dotierten Spielerverträgen "beinahe den Hals gebrochen" zu haben.

Die Hoffenheimer Personalkosten seien "explodiert". "Es war absolut richtig zu verlängern", konterte Schindelmeiser mit Blick auf die von Hopp kritisierten Kontrakte. Ziel sei es auch gewesen, "einen Transferüberschuss für die nächsten Jahre zu generieren. Das ist aufgegangen".

Die teuren Verkäufe von Carlos Eduardo für rund 20 Millionen Euro und jüngst Luiz Gustavo für angeblich mindestens 17 Millionen würden zeigen, "dass der Weg gerade im Rückblick richtig war". Auch für die Angreifer Demba Ba und Vedad Ibisevic hätten Millionen-Angebote vorgelegen. Schindelmeiser zeigte sich überrascht von Hopps Vorwürfen, der über die Verhandlungen informiert gewesen sei.

Man habe sich ausgetauscht. In den Ansichten gebe es auch "keine grundsätzlichen Unterschiede mit Hopp".

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