Der niederländische Wettpate Paul Rooij hat Zahlungen an den früheren St. Pauli-Profi Rene Schnitzler bestritten.

"Ich habe Schnitzler kein Geld gegeben. Er hat bei mir gewettet wie all die anderen. Schnitzler hat sogar 30.000 Euro Schulden bei mir", sagte der Beschuldigte in einem Interview mit dem "Stern", das am Flughafen Amsterdam geführt wurde.

Auf die Frage, warum Schnitzler sich mit einer falschen Aussage selbst belasten solle, antwortete Rooij: "Mit dieser Frage muss ich mich wohl beschäftigen." Vergangene Woche hatte Schnitzler behauptet, er habe von Rooij knapp 100.000 Euro für die Manipulationen von Auswärtsspielen des FC St. Pauli erhalten.

Für den Niederländer ist aber klar, dass auch in Deutschland Fußballspiele verschoben werden. "Man braucht mehr als zwei, drei gekaufte Spieler in einer Mannschaft, das können sie mir glauben", sagte Rooij. Die erste Liga sei "sicher nicht" betroffen. "Weiter unten geht es besser, auch in anderen Ländern. In Ligen, wo die Gehälter nicht so pünktlich gezahlt werden."

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