Trotz des offensiven Werbens des Hamburger SV um Matthias Sammer hofft der DFB weiter auf einen Verbleib seines Sportdirektors.

"Der erklärte Wunsch des DFB ist es, dass er uns als Sportdirektor mit seinem Engagement und seiner Kompetenz erhalten bleibt", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach am Mittwoch.

Ob Sammer überhaupt an einem Engagement beim HSV interessiert ist, ist fraglich. "Für den DFB ist die Situation unverändert: Auch nach einem Telefonat zwischen Matthias Sammer und mir gibt es für uns kein Signal, dass der bis 2013 auslaufende Vertrag aufgelöst werden soll", sagte Niersbach.

Sammer war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die Hamburger waren am Dienstagabend im Ringen um Sammers Dienste in die Offensive gegangen. Nach der konstituierenden Sitzung des neu zusammengesetzten Aufsichtsrats hatte der neue Chef-Kontrolleur Ernst-Otto Rieckhoff überraschend forsch gesagt: "Wir hoffen, dass wir die Sache innerhalb von wenigen Tagen dingfest machen können."

Rieckhoffs Stellvertreter Alexander Otto meinte: "Sollte es eine Möglichkeit geben, in gegenseitigem Respekt und Einverständnis eine vorzeitige Freigabe von Matthias Sammer beim DFB zu erwirken, hat der HSV-Aufsichtsrat einstimmig beschlossen, Herrn Sammer ein Angebot als Sportchef zu unterbreiten."

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