Liga-Präsident Reinhard Rauball rät den Bundesliga-Klubs, im Kampf gegen Fußball-Söldner juristisch vorzugehen.

"Eines muss allen klar sein: Die Vereine sind nicht so erpressbar und schutzlos, wie oft dargestellt wird und manche Spieler oder Berater glauben", sagte der Präsident von Herbstmeister Borussia Dortmund der "Bild".

Die Klubs sollten ernsthaft prüfen, den Schadenersatz-Weg zu gehen. Es sei nicht die Lösung, einen Spieler auf die Tribüne zu setzen und damit Kapital zu verlieren.

Hintergrund waren die jüngsten Vorfälle um Demba Ba (1899 Hoffenheim), Jefferson Farfan (Schalke 04) und Ruud van Nistelrooy (Hamburger SV), die trotz laufender Verträge auf einen Wechsel pochten.

Rauball verwies diesbezüglich auf das FIFA-Transferreglement, wonach bei einem Vertragsbruch innerhalb der ersten drei Jahre neben einem Schadenersatz auch eine Spielsperre von bis zu sechs Monaten verhängt werden kann.

Bestes Beispiel sei Adrian Mutu, der einst wegen Vertragsbruchs 17 Millionen Euro Schadenersatz zahlen musste.

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