Geschäftsführer Christian Seifert von der Deutschen Fußball Liga hat die finanzielle Lage deutscher Profi-Klubs im Vergleich zu anderen europäischen Ligen als "gut" eingestuft. Man sollte andere Ligen aber nicht zum Maßstab nehmen.

"Weniger Verluste als andere zu machen, ist nur ein relativ schwacher Erfolg", sagte der 41-Jährige dem Kicker.

Wie Seifert betonte, sei die vorgenommene Verschärfung des Lizenzierungsverfahrens ein Grund für erfolgreichen Lizenzfußball in Deutschland. Sowohl das Nachlizenzierungsverfahren im Oktober als auch Leistungswerte der Saison 2009/2010 hätten gezeigt, dass ein strengeres Prozedere sinnvoll sei.

Der DFL-Geschäftsführer verteidigte den neu eingeführten Zwangsabbau des Negativkapitals, der zehn Prozent in der ersten Liga und fünf Prozent in Liga zwei beträgt. Diese Maßnahme sei das Ergebnis einer Arbeitsgruppe sowie das einstimmige Votum der Klubs, die einem entsprechenden Antrag des Ligaverbandes zugestimmt hätten.

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