Das Ermittlungsverfahren um den Unfall im September vergangenen Jahres im Bremer Weserstadion wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung ist eingestellt worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Bremen am Donnerstag mit.

Nach dem Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (3:2) war es nach der Partie zu tumultartigen Szenen gekommen, knapp 30 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Ein 44 Jahre alter HSV-Anhänger verbrachte mehrere Tage in einem Bremer Krankenhaus und musste zeitweise sogar in ein künstliches Koma versetzt werden.

Um ähnliche Zwischenfälle zukünftig zu vermeiden, soll es in der Arena keine Blocksperren mehr geben. Diese Empfehlung sprach der Panikforscher Michael Schreckenberg aus, der die Ereignisse untersucht hatte.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel