Der renommierte Unternehmensberater und Honorarprofessor Roland Berger hat den Wert der Marke Fußball-Bundesliga auf "mindestens fünf Milliarden Euro" geschätzt.

"Das wäre das etwa 25- bis 30-fache der Profitabilität der deutschen Liga-Klubs und ist damit im Entertainmentgeschäft eine eher konservative Schätzung", sagte Berger in der Februar-Ausgabe des Bundesliga-Magazins.

Berger sprach sich zudem für die Beibehaltung der so genannten 50+1-Regel im deutschen Profifußball aus: "Die 50+1-Regel sehe ich als sehr gutes System. Einerseits ist es wichtig und möglich, die wirtschaftlichen Grundlagen und Strukturen nicht zu vernachlässigen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Andererseits bleiben auch die anderen Wertigkeiten des Sports in ihrer Bedeutung erhalten", erklärte der 73-Jährige.

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