Auch Günter Netzer hat kritisiert, dass das Talent Julian Draxler vom Bundesligisten Schalke 04 die Schule abgebrochen hat.

Der Weltmeister von 1974 stellte in seiner Kolumne für die "Bild am Sonntag" klar, "dass sich jeder Fußballer eine berufliche Basis schaffen sollte".

Der 17-jährige Draxler, der am vergangenen Mittwoch die Königsblauen mit seinem Tor zum 3:2 gegen den 1. FC Nürnberg in das DFB-Pokal-Halbfinale geschossen hatte, hat die Schule in der 11. Klasse abgebrochen und verzichtet für seine Profikarriere auf das Abitur.

"Ich habe als Manager beim Hamburger SV selbst bei einem großen Talent wie Thomas von Heesen darauf bestanden, dass er vor seinem ersten Profi-Vertrag sein Abitur beendet. Denn es gibt keine Garantie auf eine große Karriere. Das Abitur wäre, wie jetzt bei Julian Draxler, eine Basis, auf die er im Notfall zurückgreifen könnte", sagte Netzer weiter.

Auch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer hatte diesen Schritt nicht nachvollziehen können.

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