Franz Beckenbauer sieht den "Watschn"-Streit zwischen Arjen Robben und Thomas Müller gelassen.

"Das schaut vielleicht ein bisschen ungewöhnlich aus, wenn sich zwei Spieler aus der eigenen Mannschaft an den Kragen gehen, aber für mich hat das auch etwas Positives ? das heißt, dass die Mannschaft lebt", sagte Beckenbauer gegenüber SPORT1.

"In der Zeit, als ich noch gespielt habe, war es gang und gäbe, dass wir gestritten haben - auf dem Platz und nach dem Spiel. Das ist normal und gehört zum Spiel."

Dass die Spieler während des Bremen-Spiels häufig miteinander auf dem Feld diskutierten, wertete der Ehrenpräsident des FC Bayern als positives Zeichen: "Ich seh das nicht als Streitkultur. Jeder will den Ball, keiner versteckt sich."

Eine kleine Spitze Richtung Louis van Gaal verkniff sich Beckenbauer nicht: "Ich halte Louis van Gaal für einen ausgezeichneten Trainer, aber in manchen Situationen, wie bei der Scholl-Kritik, könnte er einfach drüber stehen und es sich ein bisschen einfacher machen."

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