Franz Beckenbauer hat Stefan Effenberg als Nachfolger des am Sonntag entlassenen Trainers Michael Frontzeck bei Borussia Mönchengladbach ins Spiel gebracht.

"Manchmal erfordert es eine ungewöhnliche Maßnahme, und das wäre eine. Ich glaube, Effenberg wäre eine Bereicherung für den Verein. Mir ist es da viel zu ruhig", sagte Beckenbauer in der Talksendung "Sky90".

Er fügte hinzu: "Schlimmer kann es da nicht mehr werden."

Der 42 Jahre alte Effenberg hatte seine Spieler-Karriere 1987 bei der Borussia begonnen und nach seiner Rückkehr 1994 mit dem Pokalsieg 1995 den letzten großen Titel mit den "Fohlen" gewonnen.

Dass Ex-Nationalspieler Effenberg noch keinen Trainerschein besitzt, ist für Beckenbauer kein Problem. "Er kann meinen haben, ich brauche ihn nicht mehr", sagte der "Kaiser".

Ralf Rangnick, ebenfalls bei "Sky90" zu Gast, schloss ein kurzfristiges Engagement in Mönchengladbach kategorisch aus. "Es bleibt dabei, ich steige erst zur neuen Saison wieder ein. Das gilt auch für Borussia Mönchengladbach", sagte der Ex-Trainer von 1899 Hoffenheim.

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