Spitzenreiter Borussia Dortmund geht mit großen Verletzungssorgen ins Spiel gegen den FC St. Pauli am Samstag.

Flügelspieler Jakub Blaszczykowski fällt wegen eines Kapselrisses im Knie neben dem gesperrten Neven Subotic definitiv aus.

Fraglich sind zudem die Einsätze von Torwart Roman Weidenfeller (grippaler Infekt), Nationalspieler Sven Bender (Oberschenkelprobleme) sowie der Angreifer Mohamed Zidan (Rückenprellung) und Robert Lewandowski (Erkältung).

"Das war eine zerpflückte Woche", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp am Donnerstag: "Nach Trainingseindrücken kann ich diesmal nicht aufstellen, denn ich habe nicht so viele."

Zum Zustand von Schlüsselspieler Bender meinte Klopp: "Er fühlt sich gut. Das Problem ist, dass sich 'Manni' immer gut fühlt."

Einem möglichen Einsatz von Kapitän Sebastian Kehl sieht Klopp trotz der Verletzungssorgen eher skeptisch. "Ich hoffe, dass wir ihn noch nicht in den Kader nehmen müssen."

Klopp will Kehl, der am Mittwoch in der Regionalliga-Elf beim 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach nach fünfmonatiger Verletzungspause ein gelungenes Comeback gab, behutsam aufbauen.

Die Leistung des FC St. Pauli beim 1:0-Derbysieg gegen den Hamburger SV bezeichnete Klopp als "beeindruckend".

Die Ankündigung seines Trainerkollegen Holger Stanislawski, sich für das BVB-Spiel etwas Besonderes einfallen zu lassen, nahm Klopp aber gelassen auf: "Ich habe keine Vorstellung, was das sein soll. Das ist aber auch nicht mein Problem."

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