Wolfsburgs neuer Trainer Pierre Littbarski hat beim Deutschen Meister der Saison 2008/2009 nach dem verpatzten Debüt gegen den Hamburger SV Schwächen ausgemacht.

Im Interview mit SPORT1 analysiert der Weltmeister von 1990: "Wir müssen uns vor allem mehr Chancen erarbeiten, es ist einfach zu wenig, was wir im Spiel nach vorne zeigen. Wir müssen unser Zusammenspiel verbessern."

Doch er sieht auch Verbesserung im Spiel der Niedersachsen: "Im Mittelfeld hatten wir mehr Ballstafetten und sehr viele Positionswechsel.

Hoffnungsträger bei den "Wölfen soll Spielmacher Diego sein, den Littbarski nach der Elfmeter-Affäre für das Spiel gegen den HSV auf die Tribüne verbannte. "Er hat schon in den Trainingseinheiten eine Reaktion gezeigt und sich stark präsentiert. Er spielt wie ausgewechselt und ich bin sicher, dass er der Mannschaft in Freiburg helfen wird", sagte Littbarski.

Zu den Gründen des Scheiterns seines Vorgängers Steve McClaren äußerte sich "Litti" zurückhaltend: "Das vermag ich nicht zu beurteilen. Wir haben gut zusammengearbeitet. Aber für mich war auch sofort klar, dass ich hier einspringe und nicht wegrenne, als Dieter Hoeneß mit mir über die Situation gesprochen hat."

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