Trotz der sportlichen Talfahrt und des drohenden Abstiegs hat Trainer Thomas Schaaf die Klubspitze von Werder Bremen weiter hinter sich.

"Mein Vertrauen in Thomas Schaaf ist sehr, sehr, sehr groß", sagte Bremens Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer der "Syker Kreiszeitung": `"Thomas Schaaf ist nicht ratlos. Er hat einen Weg, der zwar mühsam ist, der aber zum Erfolg führen wird."

Werder belegt vor dem Punktspiel am kommenden Sonntag gegen Bayer Leverkusen den 14. Tabellenplatz und hat nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsrang. Fischer ist dennoch davon überzeugt, dass der Coach den Spielern die Angst vor dem Totalabsturz nehmen kann.

"Er versteht es, eine richtige Balance zu finden zwischen Kritik und Lob. Thomas putzt die Spieler nicht runter", meinte der 70-Jähirge. Allerdings hatte Schaaf die Zügel im Training zuletzt noch einmal spürbar angezogen.

Zudem betonte Fischer, dass der Werder-Aufsichtsrat den 2012 auslaufenden Vertrag mit dem ebenfalls in der Kritik stehenden Sportdirektor Klaus Allofs verlängern wolle.

"Ich weiß, dass der Aufsichtsrat Klaus Allofs das Signal gegeben hat, Gespräche führen zu wollen. Den Zeitpunkt soll er selbst bestimmen, was ich in der aktuellen Situation für absolut vernünftig halte", sagte Fischer, für den auch ein freiwilliger Abgang des einstigen Erfolgsduos Schaaf/Allofs undenkbar erscheint.

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